Kategorien
Auf Russisch (5)
Dies und das... (46)
Makler (25)
Bewertung (2)
Wir suchen (4)
Neueste Angebote (12)
Intern (38)
Kleinblittersdorf (32)
Die SZ trennt (4)
01.09.2010, 11:14
Las Kleinblittersdorf
Endlich, endlich beginnen die Einwohner sich zu wehren - wogegen? Gegen das Las Vegas der oberen Saar.
Seit einiger Zeit sprießen sie wie die Pilze - die Spielcasinos in Kleinblittersdorf. Inzwischen sind es sieben - und es werden immer mehr, sollen immer mehr werden. An der Hauptstraße gibt es sie, 4 an der Zahl, in Hanweiler gibt es sie. Verdunkelte, schwarze Scheiben, flackernde Neonlichter, zwielichtige Gestalten...
Ja, die Hausbesitzer verdienen gut an der Miete - Spielhöllen können höhere Mieten verkraften als "normale" Geschäfte. Doch wohin führt das? Als Makler sitze ich direkt an den Kunden, erfahre sofort was ein seriöser Geschäftsinhaber über solche Nachbarn denkt - mit mir nicht, danke, ich miete woanders. Die Gemeinde arbeitet daran, mit Veränderungssperren, Bebauungsplänen, etc. Aber es dauert - und ist juristisch bei weitem nicht so sicher wie manche das denken. Gut, Sportwetten und Wettbüros sind in Deutschland verboten, dennoch versuchen einige findige Geschäftsleute genau diese Büros bei uns aufzumachen. Dann wird Werbung angebracht, mit Papier zugehängt, vergessen, zerfetzt. Und dann? Steht der Laden leer - kein Nachmieter ist zu finden, denn niemand will in die Nähe dieser Läden kommen.
Es ist schade - die neue Ortsdurchfahrt in Kleinblittersdorf ist sehr schön geworden, wird noch schöner mit der Bepflanzung die noch folgen wird. Wenn das Parkplatzproblem sich auch noch entspannt ist die Ortsmitte ein Ort um sich zu erholen, sich zu treffen, einen Eiskaffee zu trinken. Doch leider gerät das gute Bild durch die Spielhöllen in Schieflage...
Bild: (C) Oliver Brunner, Pixelio.de
18.08.2010, 11:12
Außergewöhnliches Angebot
Klick mich!
Interessiert? Ich stelle gerne den Kontakt für Sie her...
11.08.2010, 12:20
Ein Ende ist in Sicht
Es wird doch noch wahr - die Ortsdurchfahrt Kleinblittersdorf geht ihrer Vollendung entgegen. Und das vor November - obwohl das war ja für 2009 angekündigt. Dazwischen hieß es Januar 2010, dann Februar 2010, schließlich hieß es "vor Fastnacht", dann gar nichts mehr. Und jetzt scheint es soweit zu sein: die letzten Querriegel werden gelegt, dann kommen noch Bäume (hoffe ich), dann sind wir durch...
03.08.2010, 15:35
Gauner?
Sachen gibt es die kennt man eigentlich nur aus "Nepper, Schlepper, Bauernfänger" aus dem Zweiten.
Auf dem Nachhauseweg in der Mittagspause - am Straßenrand zwischen Kleinblittersdorf und Bliesransbach. Ein Auto. Kennzeichen: Litauen. Daneben ein gepflegter und gutgekleideter Herr, Stoffhose, weißes Hemd, Krawatte. Winkt - anhalten. Ich - angehalten. Der Herr kommt ans Autofenster und fängt in Englisch an zu erzählen:
- Mama in Paris krank.
- Benzin alle.
- Kreditkarte nicht gültig.
- geben Geld.
- bekommen: Goldring als Pfand...
Äh ja, genau - ist denn heut scho´ Weihnachten?
02.08.2010, 16:57
Zurück aus dem Urlaub
Herzlich willkommen in der zweiten Jahreshälfte ist man geneigt zu sagen. Nachdem die Betriebsferien absolviert sind geht es frisch und ausgeruht an die restlichen Monate des Jahres 2010.
Highlight im Urlaub war unbestritten die Aufführung "AIDA" auf der Bregenzer Seebühne. Gigantisch, umwerfend, gänsehautverursachend... Ich mag Oper, ich mag AIDA (auch wenn mein alter Musiklehrer alles versucht hat um mir das Gegenteil zu beweisen) - und dann die Seebühne... Wir hatten das große Glück ein Arrangement zu haben - 4-Gänge-Menü im Bayrischen Hof in Lindau, Schiffstransfer, Oper, Schiffstransfer zurück. Samstags als wir ankamen regnete es noch, gegen 1800h dann lockerte es glücklicherweise auf - die Inszenierung auf dem See war gesichert.
Ich bin jetzt noch tiefbewegt, auch wenn vieles inzwischen dem Sightseeing geschuldet ist (und fotografieren während der Aufführung so ziemlich das allerletzte ist...). Die Musik, das Erlebnis - Wahnsinn. Wenn Sie die Möglichkeit haben auf der Seebühne eine Oper zu sehen - gehen Sie hin. Befassen Sie sich vorab mit der Musik denn es gibt so viel zu sehen und zu hören. Die 2 Stunden Aida waren vorbei wie im Flug. Und der Schwebeflug des Totenbootes auf den See hinaus unglaublich...




